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Hasko Kröger studierte bei Prof. Penzel, Prof. Höltzel und machte 1998 bei Prof. Kohler an der Musikhochschule Lübeck Diplom.
Heute ist er Hornist bei den Bamberger Symphonikern und seit 2003 Mitglied im Lucerne-Festival Orchestra.
Er war 6 Jahre Mitglied im Mahler-Chamber Orchestra und war in den ersten Berufsjahren fünf Jahre an verschiedenen Opernhäusern tätig, u.a. am Staatstheater Hannover und an der Staatsoper Berlin „Unter den Linden“.
Nach einem langjährigen Lehrauftrag an der MusikhochschuleWeimar unterrichtet er heute privat in Hamburg und Bamberg.

Schwerpunkte sind hier besonders Ansatzarbeit und Luftführung, sowie intensive Probespielvorbereitung.

1) Die Luftführung ist die Basis für jede weitere technische Fertigkeit, auch eine Korrektur von ansatzlichen Fehlstellungen hat erst nach der Optimierung der Luftführung wirklich Sinn.
Die Übertragung der natürlichen Atemführung auf das Instrument, die Verbesserung der „Führung“ von Volumen und Geschwindigkeit und eine Maximierung der Luftintensität bei entsprechender Entspannung der Ansatzmuskulatur sind die wesentlichen Inhalte der Unterrichtseinheiten. Die Funktionalität der Ansatzmuskulatur in Theorie und Praxis wird auf Wunsch und bei Bedarf erörtert.

2) Probespielvorbereitung durch differenzierte musikalische Inhalte, mentale Hilfestellungen und einer sinnvollen Übestruktur.

Sogenannte Orchesterstellen werden in einem üblichen Probespiel ab der dritten, oft schon ab der zweiten Runde vorgelegt.
Nach langjähriger Probespiel-Hörerfahrung, wage ich generell zu behaupten, dass dieses Thema instrumentenübergreifend oft unterschätzt, bzw in aller Regel nicht begriffen wird. Bei Bläsern, besonders auch bei Streich-Instrumenten, gibt es oftmals ein deutliches Missverhältnis von beeindruckend dargebotenen Solokonzerten zur Orchesterstellen Runde, in der Sätze wie „das klingt doch alles gleich“ oder „der kennt die Stücke ja gar nicht“ die Regel bilden.
Warum das so ist, kann man nur vermuten: sicherlich ist eine mangelnde Orchestererfahrung, bzw Praxis und Unterschätzung oder Unlust auf Lehrer- sowie Schülerseite weit verbreitet; sind es oft doch nur „ein paar Töne“, die nicht sonderlich schwer und ohne Zusammenhang etwas sinnlos wirken.
Die Folge ist eine nicht zu überhörende Unwissenheit über den Stil und die verschiedenen Charaktere der entsprechenden Stellen.
Wie häufig übergenau und kleinlich über einzelne Töne und Takte bei fortdauernden Probespiel-Runden im Orchester diskutiert wird, erfährt man als Student leider immer erst in der Berufspraxis.
Ein vorgezogener Einblick würde so manchem die Wichtigkeit der genannten Dinge vor Augen führen.
Gerne bin ich dabei behilflich - gerade Hornisten, die nicht genau wissen, warum sie öfters im Probespiel nicht die nächste Runde erreichen, werden mit Sicherheit anschließend wissen, woran sie arbeiten müssen...
Auf Wunsch können sämtliche Orchesterstellen auch mit Klavier erarbeitet werden - Notenmaterial ist vorhanden.